Hörgerät als Gehörschützer - ICP-Hörgerät

Auch Personen, die bereits schwerhörig sind dürfen ohne Gehörschutz nicht im Lärmbereich arbeiten. Die Kombination von Gehörschutz und Hörgerät ist aber nicht zulässig,  da sich beim Tragen eines normalen Hörgeräts unter dem Gehörschutz  eine Gehörgefährdung nicht ausschließen lässt.  Da das Hörgerät auch unter der Kapsel den Schall bis hin zu eventuell gehörschädigenden Pegeln verstärkt. Daher ist dies Kombination am Arbeitsplatz nicht erlaubt.  Dies bedeutet für die Betroffenen häufig: Hörgerät raus, Gehörschutz auf, mit der Folge, dass für eine verbale Kommunikation nur noch sehr eingeschränkt möglich ist und auch Warnsignale nicht mehr gehört werden.


Das muss aber nicht sein.
Denn jetzt lässt sich zuverlässig prüfen, ob ein Hörgerät gleichzeitig auch als Gehörschutz funktioniert. Bei diesen Geräten spricht man von sogenannten ICP-Hörgeräten, die die Funktion eines Hörgerätes und eines Gehörschutzes vereinen.

 

 

Damit ein Hörgerät auch Gehörschutzqualität besitzt müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sein:

 

Das Gerät darf beispielsweise nur bestimmte Frequenzen verstärken, es muss das Sprachsignal gut von Störgeräuschen trennen und es muss ein spezielles Arbeitsplatzprogramm besitzen, das eine Schallverstärkung bis zu gehörschädigenden Pegeln verhindert.

 

Auf dem Markt sind bereits IFA zertifizierte Hörgeräte mit Gehörschutzfunktion erhältlich.

 

 

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat hierzu ein spezielles Prüfverfahren entwickelt.

 

Damit ein Hörgerät auch Gehörschutzqualität besitzt müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sein:
Das Gerät darf beispielsweise nur bestimmte Frequenzen verstärken, es muss das Sprachsignal gut von Störgeräuschen trennen und es muss ein spezielles Arbeitsplatzprogramm besitzen, das eine Schallverstärkung bis zu gehörschädigenden Pegeln verhindert.

 

Quelle: bghw.de